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Fair - Unfair
Warum wandern eigentlich Menschen aus? Was unterscheidet fair gehandelten Kaffee von anderem Kaffee? Was ist eine Maquila und wie geht es dort zu? Die Katholische Jugend und Jungschar zeigte die Erlebnisausstellung „Fair-Unfair“ im Jugendzentrum Oberpullendorf im Rahmen der Kontakttage der Diözese Eisenstadt von 1.-5. Februar 2010.
Am Beispiel der Länder Uganda, Guatemala und Sri Lanka setzten sich Schülerinnen und Schüler in dieser Ausstellung mit sozialen Herausforderungen im Süden und den Themen Migration und Fairem Handel auseinander. Jugendliche schlüpften in die Rolle eines Jugendlichen aus Sri Lanka und erlebten dabei den langen Weg einer Flucht und die damit verbundenen Gefahren. Die Jugendlichen selbst entschieden ob sie sich lieber einem Schlepper anschließen und ins Ausland gelangen oder ob sie ins Landesinnere flüchten und dabei riskieren, dass sie gefangen und gezwungen werden als Kindersoldat zu arbeiten.
Die SchülerInnen begaben sich auf eine Wissensreise durch die verschiedenen Länder, gingen am Markt in Uganda einkaufen, lernten landestypische Gewürze aus Sri Lanka kennen oder setzten sich spielerisch mit Akkordarbeit in einer Maquila auseinander. In der Rolle als Teepflücker/in erlebten sie den Unterschied zwischen fair gehandeltem und anderen Tee. Bei fair gehandeltem Tee verdienten sie als Teepflücker/in soviel um sich Nahrung, Unterkunft, ärztliche Behandlung und den Schulbesuch der Kinder leisten zu können. Beim anderen Tee blieb ihnen nicht einmal genug Geld übrig, um sich selbst versorgen zu können.
Die Verknüpfungen zu unseren Lebenswelten hier in Österreich stand bei der Ausstellung im Mittelpunkt. Lebensmittel aus fernen Länder wie Schokolade, Kaffee, Gewürze, Bananen oder Tee sind schon längst Teil unseres Alltags hier in Österreich und wir selbst können entscheiden, ob wir dazu beitragen das Leben der Menschen im Süden zu fairbessern. |
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